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Christian Vogel

Juni 23rd, 2009

Cristian Vogel (* 1970 in Chile) ist ein englischer DJ und Musikproduzent im Bereich der Elektronischen Musik.

Cristian Vogel ist 1970 in Chile geboren, wuchs aber in Brighton und Birmingham auf. Über Skatepunk und verschiedene erfolglose Bands gelangte er schließlich zu der programmierbaren Musik.

1990 produzierte er seine erste Platte: minimale Breakbeats. Die Plattenläden kauften ihm die gesamte Auflage ab. Ab 1991 studierte Vogel an der Universität von Brighton „Musik des zwanzigsten Jahrhunderts“. Sein Tutor war ein ehemaliger Schüler von Karlheinz Stockhausen. An der Uni stand ihm zum ersten mal ein modernes Studio zur Verfügung. 1992 schickt Cristian Vogel ein Demotape an Dave Clarke. Die beiden begannen, miteinander im Studio zu arbeiten. Daraus resultierte das erste offizielle Vogel-Release: „The Infra EP“.

1993 und 1994 veröffentlichte Vogel auf dem renommierten Label Mille Plateaux mehrere EPs. Sein Name machte die Runde. Es folgte auch eine Zusammenarbeit mit Thomas P. Heckmann. 1994 erschien außerdem das erste Cristian-Vogel-Album: „Beginning to Understand“. Von da an wurde Cristian Vogel als DJ in ganz Europa gebucht. 1997 schloss Vogel mit der Techno-Szene ab: „All Music has come to an End“. Vogel begann mit dem britischen Sänger Jamie Lidell unter dem Namen Super Collider zusammenzuarbeiten.

Im Rahmen seines Plattenlabel „Rise Robots Rise“ schuf er außerdem das No-Future-Forum, eine Diskussions-Plattform für musikalisch Gleichgesinnte (www.no-future.com).

Dave Clarke

Juni 23rd, 2009

Dave Clarke (* 19. September 1968 in Brighton, England) ist ein international bekannter Musikproduzent, Radiomoderator, Remixer und Techno-DJ.

Dave begann als Hip-Hop-DJ und ging später zu Acid House über. Er war einer der ersten und produktivsten Technoproduzenten aus Großbritannien, lässt sich aber nicht auf einen Stil festlegen. Zusammen mit seiner Frau Laura-Jane führte er in den frühen 1990er Jahren das Label Magnetic North, auf dem auch einige Arbeiten von Cristian Vogel und Adam X erschienen sind. Seit 2001 veröffentlicht Clarke seine Produktionen beim britischen Label Skint.

Dave Clarke ist für seine außergewöhnlichen Remixe für Künstler wie Depeche Mode, Moby, Underworld, DJ Rush und Laurent Garnier bekannt. Auch seine eigenen Produktionen und seine DJ-Sets erfreuen sich großer Beliebtheit. Seine Diskographie weist eine große Anzahl Club-Hits auf: im deutschsprachigen Raum sind vor allem die Red-Serie und Southside bekannt. Außerdem erfreuen sich seine Mix-CDs großer Beliebtheit. Sein auf Studio K7! veröffentlichter Beitrag zur X-Mix-Serie verhalf der Stilart Electro wieder zu mehr Popularität.

Clarke ist bzw. war Resident-DJ in einigen der bekanntesten Clubs der Welt, wie zum Beispiel Bugged Out!, Pure, Atomic Jam und Headstart im Vereinigten Königreich, Barcelonas Nitsa und dem Brüsseler Prestige-Club Fuse.

Als einer der wenigen Technokünstler wurde er mehrfach zu einer John-Peel-Session eingeladen, der einflussreichen britischen Radioshow des Moderators und DJ John Peel auf BBC.

Neben seinen Produktionen als Dave Clarke veröffentlicht er seine Musik auch unter den Pseudonymen 1016, Difficult Child, Directional Force, Fly By Wire, Graphite, Hardcore, K.O.D., Ortanique und Pig City.

Mario Ranieri

Juni 23rd, 2009

Mario Ranieri [m'aˑʁɪoˑ ʁaˑɲ'ɛˑʁɪˑ] (* 16. September 1980 in St. Pölten, Österreich; bürgerlich Mario Leichtfried) ist ein österreichischer DJ, Produzent und Label-Betreiber. Er tritt unter anderem auf großen Events, wie Awakenings, Creamfields, InQontrol oder der Love Parade auf.

Seine erste Vinyl “Elektr. Volksmusik” veröffentlichte Ranieri im Jahr 1999 auf seinem eigenen Label Schubfaktor Records. Weitere Tracks von Ranieri sind auf Vinyl sowie auf diversen Mix-CDs zu finden.

Im Jahr 2003 hat Ranieri das Forum für härtere, elektronische Musikrichtungen mit Namen “Tekkno.at” gegründet. Er veranstaltete des Öfteren auch User-Treffen für die vielzähligen Mitglieder dieser Plattform.

Die Jury für den Youngster of Arts St. Pölten hat in ihrer Sitzung vom 7. Juni 2006 den Beschluss gefasst, diesen an Mario Ranieri-Leichtfried zu verleihen aufgrund seines außerordentlichen Engagements auf dem Gebiet des Hard Techno. Dieser wurde am 6. Oktober 2006 im VAZ St. Pölten durch den Bürgermeister Matthias Stadler überreicht.

Im September 2008 hat er gemeinsam mit Frank Kvitta den Song “Tourette 2008″ mit zugehörigem Musikvideo produziert, dass auf einigen Musiksendern (VIVA (Ungarn), MadTV (Bulgarien), goTV, Ocko, iMusic1, etc.) gespielt wird. Das Video erreichte in der ersten Woche der Ausstrahlung sogar Platz 12 in den Charts des Musiksenders iMusic1.

Nach mehreren nicht-exklusiven Kooperationen mit Künstler-Agenturen wie Abstract, Kne’Deep und Bullshit ist er nun seit Herbst 2008 exklusiv über seinen eigenen, nur für ihn zuständigen Booking-Agenten bei SCHUBfaktor Bookings zu buchen.

Im Dezember 2008 wurde Mario Ranieri beim Raveline Poll 2008 von den Lesern auf Platz 10 der “Best DJs International” gevotet.

Berühmte Acts wie Adam Beyer, Laurent Garnier, Deadmau5, Dave Clarke, Jeff Mills oder Bad Boy Bill waren in der Wertung hinter ihm. In der Kategorie “Best Track 2008″ gab es mit Platz 9 eine Auszeichnung für den Song “Tourette 2008″ und auch in der Kategorie “Durchstarter 2008″ wurde er nochmals erwähnt.

Speedy J

Juni 23rd, 2009

Speedy J (bürgerlich Jochem George Paap) ist ein Techno-DJ und -Produzenten aus Rotterdam. Mit seiner Veröffentlichung „Pull Over“ war er stark am weltweiten Techno-Durchbruch zu Beginn der 90er-Jahre beteiligt.

Speedy J hatte als Hip-Hop-DJ angefangen, wurde aber noch in den 80er-Jahren von elektronischer Musik angezogen und wurde 1992 durch „Pull Over“ zu einem der gefeierten Techno-Produzenten der ersten Techno-Welle in Europa. 1993 erschien sein Debüt-Album „Ginger“ auf dem Kultlabel Warp Records. „Ginger“ war durch die Vermischung von sphärischen, aber minimalen Klängen und tanzbaren Rhythmen eine Brücke zwischen Ambient und Techno und wurde von den meisten Kritikern und der Szene mit Begeisterung aufgenommen. 1993 hatte er als „Country & Western“ mit dem Track „Reincarnation“ einen der größten Trance-Clubhits des Jahres.

Paap gründete sein eigenes Label „Beam me up!“. 1996 zog er sich vollständig aus dem Plattenlabel- und DJ-Geschäft zurück und konzentrierte sich ausschließlich auf Musikproduktionen. Es folgten mehrere Veröffentlichungen auf „Plus 8“. Später wechselte Paap zu Mute Records, wo er 1997 auch einen Remix-Auftrag für die Depeche Mode-Single „It’s No Good“ erhielt.

Die Vielseitigkeit von Speedy J drückt sich vor allem auch in der Wahl seiner musikalischen Partner aus. Dazu gehören unter anderem Henry Rollins und Cypress Hill.

Jeff Mills

Juni 23rd, 2009

Jeff Mills (* 18. Juni 1963 in Detroit, USA) gilt als einer der bedeutendsten Techno-DJs und -Produzenten.

1987 begann Jeff Mills als DJ aufzutreten, in seiner wöchentlichen Radioshow beim Detroiter Sender WJBL hieß er hier „The Wizard“. Ab 1988 produzierte er zusammen mit Anthony Srock elektronische Industrial Musik in der Formation „Final Cut“. Wenig später gründete er zusammen mit Robert Hood und Mike Banks das Plattenlabel Underground Resistance, dessen Veröffentlichungen den Detroit Techno-Stil definiert und entschieden geprägt haben. Seit 1989 produziert Mills eigene Platten.

Nach einem Streit mit Mike Banks zog Mills 1991 nach New York und gründete sein eigenes Label Axis Records. Zudem produzierte er für das Berliner Label Tresor Records und fand zu dieser Zeit eine Heimat in Berlin.

1992 eröffnete Axis eine Filiale in Detroit, die aber noch im selben Jahr wieder geschlossen wurde. Ein Jahr später verließ Mills New York und zog mit seinem Label nach Chicago. 1995 stellte Mills sein neues Sub-Label Purpose Maker vor.

Im Jahr 2000 veröffentlichte der Amerikaner auf Tresor Records eine Techno-Version des Soundtracks von Fritz Langs Film Metropolis aus dem Jahre 1926. Der „hagere Mann“, wie ihn die Fachpresse öfter betitelt, entdeckte damit seine Liebe zum Vertonen von Filmen. Einige Kritiker werfen Mills vor, den Film zu sehr zerstückelt zu haben. Von anderen wird diese Arbeit hoch gelobt.

Im Dezember 2001 wurde ein weiteres Sub-Label ins Leben gerufen, Axis 9.

2005 vertont er “The Three Ages” von Buster Keaton, ursprünglich aus dem Jahr 1923.

Am 2. Juli 2005 trat Mills mit dem Orchester von Montpellier am Pont du Gard auf, anlässlich des 10. Jahrestages der Aufnahme des Bauwerkes zum UNESCO-Weltkulturerbe. Erstmals seit der Underground Resistance-Ära gab der DJ einen Liveact. Mills agierte inmitten eines hochkarätigen klassischen Orchesters hauptsächlich mit seiner Roland TR 909. Zahlreiche Millsklassiker, wie “The Bells” werden neu interpretiert, sowie die UR Stücke Amazon und Sonic Destroyer.

Die DVD der Aufnahme erschien 2006 unter dem Namen Blue Potential bei Tresor.

Seine Veröffentlichungen auf dem Label Axis sind eine Mischung aus dem leicht düsteren Ambiente des Detroit-Techno und einer Hinwendung zu futuristisch experimentellen Strukturen. Ihr typischer Klang hob sie lange Zeit von anderen Veröffentlichungen ab und gab ihnen einen hohen Wiedererkennungswert. Veröffentlichungen auf dem Label Purpose Maker orientieren sich eher an Techno-Clubs und sind funktionell und somit bei Techno-DJs sehr beliebt. Der auf der Kat Moda EP (Katalognummer PM-002) erschienene Track The Bells gehört zu den größten Hits der Szene.

Als DJ ist Jeff Mills bekannt für seinen schnellen, spontanen Mixstil. Oft wechselt er die Platten im Minutentakt und wirft die gebrauchten Scheiben einfach hinter sich.

Felix Kröcher

Juni 23rd, 2009

Felix Kröcher (* 1. Dezember 1983 in Frankfurt am Main, Deutschland) ist ein deutscher Hardtechno-DJ, Label-Betreiber und Radiomoderator. Einige Titel veröffentlichte er auch unter dem Alias „DJ Bundesschranzler“.

Er spielte bereits auf Dance-Veranstaltungen wie der Loveparade, Mayday und Nature One in Deutschland, Q-Base in den Niederlanden und Wire Festival in Japan.

Felix Kröcher gründete im März 2007 das deutsche Label FK-Recordings. Im Juni 2007 erschien dort seine erste Live-DVD „The Live Collection“. Im Jahr 2008 veröffentlichte er zusammen mit Eric Sneo das Album „Connected“. Insgesamt veröffentlichte er über 60 Alben, EPs und Remixes.

DJ Rush

Juni 23rd, 2009

DJ Rush (* Januar 1970 in Chicago, eigentlich: Isaiah Major) ist ein erfolgreicher Techno-DJ und Musikproduzent.

In der aufblühenden House-Szene Chicagos fand DJ Rush schnell Gefallen an elektronischer Musik. Seine ersten Auftritte als DJ hatte er in der “Music Box”, dem “Powerhouse”, dem Stammheim und dem legendären Warehouse, wo er bis zu 10 Stunden am Stück hinter den Plattentellern stand. Gleichzeitig begann er in seinem Schlafzimmer mit der Produktion eigener Kreationen.

1991 veröffentlichte Rush auf dem Label Trax Records seine erste Single (”Knee’ Deep”). Seine Produktionen wurden zunehmend minimaler und härter und er begann in London und Berlin Fuß zu fassen. Er kam unter anderem bei Force Inc und Djax up Beats unter Vertrag.

1998 gelang DJ Rush mit der Platte “Motherfucking Bass” der europaweite Durchbruch. 2001 löste er bei den Leserwahlen des Groove-Magazins Jeff Mills als beliebtesten DJ ab.

Rush machte auch zahlreiche Remixe, z.B. für Elektrochemie LK, DJ Bam Bam, Speedy J, DJ Urban, Mario Ranieri, Miss Djax oder Felix Kröcher.

In letzter Zeit hat er sich mehr und mehr aus der aktiven Szene zurückgezogen und gibt nur noch selten Auftritte, da er sich mehr um seine Familie kümmern will.

Er gilt als Vorreiter des heutigen Hardtechno, wobei er sich selbst damit nie identifiziert hat. Er nennt seinen Style selbst “Energy”.

Carl Cox

Juni 23rd, 2009

Carl Cox (* 29. Juli 1962 in Manchester, England) ist einer der erfolgreichsten Techno-DJs und wurde mehrfach mit dem Titel bester DJ der Welt ausgezeichnet, der von den erfolgreichen DJ’s der Welt unter sich ausgemacht wird.

Carl Cox wuchs mit der Musik von Maceo Parker und James Brown auf. Die Funk-Rhythmen beeinflussten ihn maßgeblich. Schon früh begann er, mit Plattenspielern und Schallplatten herumzuexperimentieren. Als Ende der 70er die erste Hip-Hop-Welle aus den USA kam, stieg Cox voll ein, wechselte dann aber im Verlauf der 80er mehr und mehr in den Bereich der elektronischen Musik und schließlich zu Techno. Sein Markenzeichen als DJ ist, dass er bei seinen Gigs meist drei anstatt wie gewöhnlich zwei Plattenspieler benutzt.

In seiner Karriere als DJ Carl Cox bereiste er alle Kontinente. Seit einigen Jahren betreibt Carl Cox auch eigene Veranstaltungen. In der alljährlichen Sommersaison auf Ibiza gehört ihm der Dienstagabend in der Discothek Space, an dem er immer andere DJs zur Performance einlädt, um seine eigene Vision der elektronischen Tanzmusik wahr werden zu lassen.

Sein Mix Album F.A.C.T. (erschienen im Oktober 1995) war die erste Mix-CD eines DJ überhaupt und verkaufte sich über 200.000 mal weltweit. Dies brachte ihm in England prompt Gold für das meistverkaufte Underground Dance Album dieser Ära ein. Dadurch stieg er vom englischen Rave-DJ zur internationalen Techno- und Dance-Legende auf. 2006 erschien eine Neuauflage des legendären Mix Album als Gold Edition.

Carl Cox hatte auch einen Auftritt in dem britischen Film Human Traffic. Dort spielt er den Clubbesitzer Pablo Hassan.
Am 3. November 2007 fand bei einem Auftritt Cox’ in einem Club in Caracas, Venezuela eine Schießerei statt - vier Menschen wurden getötet und fünf verletzt. Im Internet wurde ein Video des Geschehens und den Reaktionen von Cox veröffentlicht. Außerdem äußerte er sich sichtlich betroffen auf seiner Homepage.

Anmerkungen zum Techno

Juni 19th, 2009

Der Begriff „Techno“ wurde in Europa 1982 von Talla 2XLC unter der Betrachtung von Elektronik als technologischer Fortschritt geprägt. Er sortierte in Frankfurt am Main im Schallplattenladen City Music elektronisch produzierte Musik in eine eigenständige Kategorie und benannte diese mit „Techno“. Djs wie Sven Väth orientierten sich seinerzeit beim Plattenkauf an dieser Zusammenstellung. 1984 eröffnete Talla 2XLC den Technoclub, wodurch der Begriff weiter an Popularität gewann.

In den frühen 1990er-Jahren wurde die Musik oft auch Tekno, Tekkno oder Tekkkno genannt. Unabhängig davon tauchte „Tekno“ mit nur einem K bereits vereinzelt in Track- und Compilation-Titeln wie „Tekno Talk“ von Moskwa TV (1985), „Tekno la Droga“ von Negrosex (1991) oder bei der US-amerikanischen Elektronik-Compilation „Metro Tekno“ (1992) auf. Bis etwa 1993 kursierte jedoch die regionale Eigenart, die Härte der Musik mit der Anzahl der Ks auszudrücken. Diese Schreibweise konnte sich allerdings nicht durchsetzen.

Eine ähnliche Variante bildete sich kurz darauf mit der Entstehung der Freetekno-Szene heraus.

Techno als Sammelbegriff

Juni 19th, 2009

Elektronische Musik mit regelmäßiger Bassdrum

Der Versuch einer Kategorisierung in Subgenres ist so alt, wie die Techno-Musik selbst. Tatsächlich gab und gibt es in der Entwicklung von Techno immer wieder (teilweise auch nur zeitliche und/oder räumliche) Ausprägungen. Dahinter standen manchmal Marketingstrategen, um das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken, nicht selten aber auch die Technoszene selbst, um sich in der immer unüberschaubaren Vielfalt von Veröffentlichungen besser orientieren zu können. Eine Unterscheidung per Definition ist in vielen Fällen allerdings nur schwer möglich, da die Grenzen fast immer fließend sind.

Folgende Bezeichnungen für Untergenres sind verbreitet:  

  • Detroit Techno, ein stark am Ursprung von Techno und House orientierter Sound aus Detroit
  • Acid Techno, eine härtere Weiterentwicklung des Acid-House-Sounds, basierend auf den Quietschtönen einer Roland TB-303.
  • Dub-Techno, mit für Dub typischen Klangeffekten
  • Minimal Techno, mit dem künstlerischen Ansatz Techno-Musik auf das Wesentliche zu reduzieren.
  • Tech House, schnellerer House (nicht zu verwechseln mit Techno House).
  • Trance mit den Untergenres Hard Trance, Progressive Trance etc.: eine sphärische, melodische Version des Techno. Charakteristisch sind vor allem ausgeweitete Synthie-Flächen.
  • Goa (bzw. Psychedelic Trance), eine Verbindung aus Acid Techno und Trance-Elementen, teils mit Ethno- und EBM-Elementen angereichert.
  • Hardcore Techno, mit Untergenres wie z. B. Gabber und Speedcore: sehr schnelle, von verzerrten Beats und Klängen dominierte Techno-Varianten, die oft verstärkt auf Elemente aus dem Industrial-/Noise-Sektor zurückgreifen.
  • Schranz, eine härtere, ursprünglich regionale Ausprägung von Techno.
  • Rave, einige Jahre häufig als Sammelbegriff für mehrere Techno-Stile genutzte Bezeichnung des „Eurobeat“. Eigentlich ist aber das Veranstaltungsformat der Mayday (Veranstaltung) gemeint.

 

Abgrenzung von House

Es erweist sich häufig als schwierig, die Familie der Techno-Richtungen und House voneinander abzugrenzen. Eine Trennung wird von vielen Protagonisten der Szene abgelehnt, da beide Musikrichtungen auf ähnlichen Grundelementen basieren. Behelfsweise kann House jedoch anhand folgender Kriterien zugeordnet werden:

  • House ist oft langsamer (120 bis 130 BPM),
  • House besitzt meist einen Rhythmus mit punktierten Sechzehnteln (am Funk orientiert),
  • kennzeichnend ist auch die Verwendung traditioneller Instrumente oder deren Samples.

 

Stile mit komplexen Rhythmusmustern

Fasst man den Begriff etwas weiter, kann die Gesamtheit der seit den 1990ern entstandenen, tanzbaren Musik mit ausgeprägt elektronischem Charakter, zwar nicht gleichgesetzt, aber dem „Bereich Techno“ zugeordnet werden. Dazu gehören auch Stilrichtungen mit unregelmäßigen Rhythmen und Rhythmus-Experimenten und teilweise auch Genres die dem Bereich Chill Out zuzuschreiben sind. Die Entstehungsgeschichte dieser Genres ähnelt sich in verschiedenen Punkten, verlief allerdings zu einem Großteil parallel und unabhängig zur Herausbildung der eigentlichen Technoszene. Es kommt jedoch vor, dass einige Produzenten auf der gesamten Spannbreite der elektronischen Musik arbeiten (z. B. CJ Bolland und Cristian Vogel) oder verschiedene Stilrichtungen auf entsprechenden Veranstaltungen vertreten sind und somit Grenzen verwischen. Konträr dazu bedienen sich oft auch Künstler aus genre-fremden Richtungen „Techno-typischer“ Elemente.

Überlagerungen ergeben sich in diesem Fall mit folgenden Spielarten:

  • 2 Step
  • Ambient
  • Big Beat
  • Drum ’n’ Bass
  • Electro
  • Electronica
  • Intelligent Dance Music (früher auch „Intelligent Techno“ genannt)