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Breakcore

Juli 18th, 2009

Breakcore ist ein Subgenre des Hardcore Technos.

Der Stil Breakcore wurde 1992 in Deutschland auf dem Force Inc Music Works Label von Produzenten wie Biochip C, Alec Empire, Space Cube und DJ Bleed entwickelt. Das Sub-Label Riot Beats spezialisierte sich auf den damaligen neuen Sound, der härter war als dessen britischer Vorläufer ‘Breakbeat’. Die deutschen Produzenten vermischten hauptsächlich ihre Einflüsse aus dem harten Detroit Techno mit sehr schnellen Breakbeats, die um die 160-180 BPM lagen. Stark auffällig war auch die links politische Haltung der Musiker und DJs, die diesen Stil als Gegenbewegung zum kommerziellen Trance Techno erschufen. Die Musiker trieben das Zerschneiden und Verfremden von Loops und Klangschnipseln alter Schallplatten auf einen bislang unerreichten Höhepunkt. Journalisten beschrieben diesen Stil oft als “Zerstörung aller vorangegangenen Musikgenres”. Entscheidende Momente in der Entwicklung des Genres schufen das Bass Terror Soundsystem aus Berlin (das Atari Teenage Riot Umfeld mit DJ Moonraker & MC Carl Crack), die Kölner Szene um die Cosmic Orgazm Parties und in Frankfurt um das Produzententeam von PCP. Ein paar Jahre später folgte dann die britische Szene. Mittlerweile definiert Breakcore sich vor allem durch das elektrische Vermischen und Verbinden diverser anderer Musikstile wie Drum’n’Bass, Techno, IDM, Industrial, Hardcore Techno, Ragga (dann wiederum als Raggacore bezeichnet) und Hip-Hop. Oftmals sind dabei ungewöhnlich stark gebrochene Beats auch in sonst ungewöhnlichen Taktarten wie einem 7/8-Takt zu hören. Tendenziell ist Breakcore hart, mit Anleihen aus dem Hardcore Techno- bzw. Rhythm-’n’-Noise-Umfeld. Des Öfteren steht so das Ausbrechen aus den “gewöhnlichen” Taktmustern im Vordergrund, was der Musik einen destruktiven Charakter verleiht, die damit ähnliche Interessen verfolgt, wie der aus dem gewohnten Geschwindigkeitsfeld ausbrechende Speedcore.

Breakcore kann aber aufgrund der Vielzahl an Musikrichtungen, aus denen es sich zusammensetzt, sehr unterschiedlich klingen. So können Tracks dieses Genres z.B. auch “fröhlich” (vgl. Happy Hardcore), Trance-mäßig oder auch ambientlastig klingen. Die 2006 erschienene 30-minütige Videodokumentation “Notes on Breakcore” (von Bertram Könighofer & David Kleinl) zeigt hierzu einige Mitschnitte von Breakcore-Veranstaltungen sowie Statements von Produzenten und DJs zum Musikstil.

Häufig waren früher beide - Breakcore sowie Speedcore - auf den gleichen Veranstaltungen anzutreffen, jedoch entwickelten sich beide Seiten in eine neue Selbstständigkeit hinein. Zu den bekannteren europäischen Breakcore-Veranstaltungen gehört die in Gent, Belgien residierende Reihe “Breakcore Gives Me Wood”.

Heutzutage trifft man Breakcore, gerade wegen seines vielfaltigen Inhaltes auf Veranstaltungen, bei denen mehrere Musikrichtungen im Verlauf des Abends gespielt werden.

Acidcore

Juli 18th, 2009

Acidcore ist ein Subgenre des Hardcore Technos. Neben dem für diese Musikgattung typischen harten Beats, zeichnen sich stiltypische Tracks vor allem durch den markanten Acid-Synthesizersound der Roland TB-303 aus.

Acidcore war nie ein großer Trend unter Produzenten aus der Gabber-Szene, deshalb ist der Begriff innerhalb der Szene nicht weit verbreitet (vgl. Digital Hardcore).

Hardcore Techno

Juli 18th, 2009

Hardcore Techno, in der entsprechenden Szene meist nur Hardcore genannt, ist eine härtere Stilrichtung des Techno und bewegt sich in einem Tempospektrum ab ungefähr 160 BPM.

Charakteristisch für Hardcore Techno ist eine “harte”, verzerrte Bassdrum. Des Weiteren finden vor allem als “hart” geltende Sounds oft Anwendung. Samples und Stimmen sind meist verzerrt oder anderweitig verfremdet und stammen meist aus Horror-, Action- und Kriegsfilmen (Hellraiser, Nightmare on Elm Street, Pulp Fiction, Full Metal Jacket etc.) oder Hip-Hop- und Gangsta-Rap-Liedern von z. B. N.W.A., Public Enemy oder DMX. Gelegentlich finden auch Samples aus Metal-Liedern (zum Beispiel Fucking Hostile von Pantera) oder Klassik-Liedern Verwendung. Der Rhythmus beim Hardcore Techno ist im Allgemeinen weniger komplex als bei anderen Techno-Richtungen.

Als Erfinder des Hardcore Techno gilt der Frankfurter Marc Acardipane mit seiner Veröffentlichung We Have Arrived (unter dem Pseudonym Mescalinum United, 1990), das auf seinem 1989 mit Thorsten Lambart (alias Don Demon/Slam Burt) gegründeten Label Planet Core Productions (PCP) veröffentlicht wurde. Weitere Hardcore Techno Tracks auf PCP sowie ausländische Stücke wie z. B. Cactus Rhythm von Plexus (bestehend u. a. aus B.B.E. Mitglied Emmanuel Top) folgten im Jahre 1991.

1992 gründete der Niederländer Paul Elstak (alias DJ Paul) das Label Rotterdam Records und legte womöglich mit dem Rotterdamer Act Euromasters und dessen erster Veröffentlichung Amsterdam waar lech dat dan? (Amsterdam, wo liegt das denn?) den Grundstein für Gabber. Bewiesen ist dies nämlich nicht, da es im Jahre 1992 eine ganze Reihe weiterer niederländischer (und ausländischer) Hardcore-Techno/Gabber-Veröffentlichungen gab und genaue Veröffentlichungsdaten nicht bekannt sind.

Der Zenit wurde gegen Mitte der 1990er erreicht, als die Gabberszene noch untrennbar mit der Techno-Szene verknüpft war. Oft koexistierten die beiden Szenen auf ein und derselben Großveranstaltung, was durch zwei oder noch mehr getrennte Tanzflächen (engl. dance floors) realisiert wurde. Anfänglich war noch meist die Haupttanzfläche (engl. main floor) dem herkömmlicheren Techno vorbehalten, während Hardcore Techno im Rahmen eigener Hardcore floors präsent war. Diese Anordnung trug dazu bei, dass bei solchen Veranstaltungen unzählige neue Raver aus dem Techno-Lager mit Hardcore Techno in Berührung kamen, was zu einer starken Erhöhung der Nachfrage beitrug. Die Veranstalter reagierten und kehrten die Anordnung um, womit Hardcore Techno den Main floor eroberte. Die DJs und Musikproduzenten wie The Prophet, DJ Dano, DJ Gizmo und Buzz Fuzz (zusammen bekannt als The Dreamteam) galten regelrecht als Stars. Als einer der wichtigsten Vertreter galt weiterhin der New Yorker DJ und Produzent Lenny Dee.

Hardcore-Compilations wurden selbst von Major-Labels (z. B. Arcade, BMG, edel Records und WEA Records) hergestellt und verkauft - mit Namen wie z. B. Thunderdome, Bassrave, Terrordrome oder auch Shocker. Die Verbindung zwischen Hardcore Techno und Pop-Kultur gelang 1995 dem holländischen DJ/Produzenten-Duo Flamman & Abraxas mit einem Remix des Tracks “I Wanna Be A Hippy” vom englischen Duo Lee Newman und Michael Wells (unter dem Pseudonym Technohead) - der vom Sound her an Happy Hardcore erinnert, jedoch keine “harte” Bassdrum besitzt - welches ein weltweiter Erfolg wurde. Veröffentlicht wurde es auf dem Amsterdamer Hardcore-Techno-Label Mokum Records.

Mitte der 90er Jahre fand eine bedeutende Vermischung zweier Musikstile statt: Der hier beschriebene, auf dem europäischen Festland beliebte Hardcore Techno traf auf den in Großbritannien weit verbreiteten Happy Hardcore, welcher trotz der Namensgleichheit auf andere musikalische Wurzeln (Hardcore (Breakbeat)) zurückgeht. Während der Hardcore Techno in jener Zeit die melodiösen Elemente seines britischen Pendandts aufgriff und somit für kurze Zeit auch in Holland und Deutschland für eine Happy Hardcore-Welle sorgte, wurden von den britischen Produzenten fortan gerne die verzerrten 4/4-Basslines des Hardcore Techno verwendet. Es fand also eine bidirektionale Beeinflussung beider Hardcore-Szenen statt. Die Spuren dieses Ereignisse sind vor allem in der heutigen UK-Hardcoreszene noch präsent.

Das breite Interesse an Hardcore Techno nahm um 1996 sehr schnell wieder ab. Auch bei Techno-Partys waren Hardcore-Floors nicht mehr selbstverständlich, sondern meist nur noch in speziellen Clubs oder an Großveranstaltungen anzutreffen. Dominierte vor allem von 1995 bis 1997 der schnelle Hardcore Techno Sound (häufig 170 bpm aufwärts), sank in den Folgejahren, vor allem ab 1998, die BPM-Zahl der meisten Hardcore Techno Tracks deutlich. Solche langsameren Tracks (die nichts neues waren, sondern lediglich zum Trend wurden), beinhalteten oft härtere Beats als die Tracks vergangener Tage und Melodien hörten sich oft “quietschig” (vgl. Quietschcore) an. Dieser langsamere Hardcore Techno bekam schließlich ab dem Jahre 2002/2003 den Namen „Mainstyle“ (die Jahre zuvor bereits Newstyle Hardcore genannt). Zu musikalischen Trends in der Gabberszene wurden ungefähr ab dem Jahre 2001 neben Mainstyle auch andere (und ebenfalls nicht neue) Subgenres des Hardcore Techno wie Industrial Hardcore sowie Frenchcore. Der “klassische” Hardcore Techno wird nach wie vor kaum produziert.

Subgenres des Hardcore Technos wie Speedcore, Terror, Gabber etc. sind heute weiterhin Ausdrucksmittel von bestimmten Veranstaltungen, wie der jährlichen Berliner Fuckparade und der Frankfurter Nachttanzdemo.

Zunächst wurde der Begriff Hardcore Techno ab ca. 1989 für eine Spielart genutzt, die aus der Electronic Body Music heraus entstanden ist. Mit der Techno-Welle erfolgte eine Bedeutungsverschiebung des Begriffs, sodass „Hardcore Techno“ ab Anfang der 1990er Jahre speziell die aggressive Form des Techno meinte. Um Verwirrungen vorzubeugen, verwendete man für den Abkömmling der EBM fortan die Bezeichnung Hardcore Electro.

Hardstyle

Juli 18th, 2009

Hardstyle ist ein Subgenre der elektronischen Musik, das aus einer Kombination von Hard Trance mit Hardcore-Techno-Elementen entstanden ist.

Hardstyle ist mittlerweile eigenständig, und hat auch mit seiner ursprünglichen Form, wie oben beschrieben, nur mehr wenig gemeinsam. Hardstyle beginnt im Bereich von etwa 140–150 bpm. Das oft charakteristische an dieser Musikrichtung ist der Aufbau zum Finale, der für gewöhnlich in vier Stufen vor sich geht:

* Das klassische „Build Up“, welches meist nur aus wenigen Hi-Hats und Kicks besteht
* abstrahiertes, meist nur mehr mit wenigen Tönen gespieltes, chaotisches Motiv (z. B. können zwei unterschiedliche Motive übereinander gelegt werden)
* Melodisches, meist mit wenigen Samples bearbeitetes Motiv
* Das „Out-Going“ verläuft fast identisch wie das Build-Up.

Das typische an Hardstyle ist der Grundrhythmus ,der two step, bei dem die ursprüngliche Soundarchitektur eines klassischen Technosongs (Bassdrum, Hihat, Snaredrum, Hihat) benutzt wird, jedoch die Snaredrum klanglich z. B. an eine Reflexion von großen Hallenwänden erinnert. Dieser Trick verursacht beim Zuhörer den Eindruck, als ob die Musik eine besondere Durchschlagskraft hat. Häufig werden auch Claps, Hihats und Snaredrum gemeinsam auf die Bassdrum gelegt, wie man es schon im Gabber kannte, was den “verhärtenen” Effekt noch steigert. Dies ist auch der Grund, warum Hardstyle in einigen Fällen im Gegensatz zu Hardcore Techno auf Übersteuerung verzichten kann.

Auch das verspielte Hantieren mit Beats, Bassline (Offbeat), Snaredrums und Co. sind für diese Musikrichtung charakteristisch aber nicht zwingend. Ein weiteres Merkmal sind die abrupten Aussetzer des Rhythmus (Break) und dessen ebenso abrupte „Rückkehr“; auch müssen Rhythmus und Motiv nicht im selben Tempo sein.

Es ergibt sich innerhalb des Hardstyle-Genres eine Art Spaltung zwischen niederländischem und italienischem Hardstyle, wobei der italienische meist unkomplexer und simpler gestaltet ist. Der niederländische Hardstyle ist dagegen melodischer, wobei auch hier „härtere“ Beats eingeschlagen werden. Mit Trance kann man dies keinesfalls vergleichen.

Es ist zu beachten, dass die Auslegung von Begriffen zur Kategorisierung eines Musik-Subgenres oft regional abhängig ist und von der örtlichen Szene stark geprägt werden kann. Entsprechend kann es auch verschiedene Varianten zur Entstehungsgeschichte geben. Hardstyle entstand Ende der 90er Jahre und ist eine Bewegung des Techno, bei der (allerdings nicht ausschließlich) ältere Klassiker mit neuem Klang unterlegt und mit einem eigentlich unpassenden Rhythmus kombiniert wurden, wodurch sich ein härterer Klang ergab, der schon fast an Hardcore Techno heranreichte. Des Öfteren wird auch der sog. Hooversound in Hardstyle-Tracks benutzt. Es kann mit ‘Quietschcore’ verwechselt werden, jedoch hat dies nichts mit dem eigentlichen Hardstyle zu tun.

Hardstyle ist das Ergebnis des Overkills von Hardcore Techno vor mehreren Jahren, als bekannte Labels wie ID&T und Q-Dance fast jeden Klassiker als Remix herausbrachten und Hardcore Techno selbst bei einigen eingefleischten Fans nicht mehr diskutabel erschien. Anfang der 2000er kam DJ Dana van Dreven, besser bekannt als Lady Dana, auf die Idee, bekannte Hardcore-Techno-Songs langsamer und vor allem tanzbarer zu machen.

In der Schweiz gilt als das bekannteste Event die Sonic in der St. Jakobshalle in Basel, der seit 2000 jährlich 1-2 mal durchgeführt wird. Neben Hardstyle und Hardcore Techno gibt es einen Remember-Bereich, in dem vor allem Techno und Trance aus den 1990er Jahren gespielt wird sowie einen großen Mainfloor, in dem bekannte DJs wie DJ Tatana, DJ Proteus und DJ Luna auflegen. Durchgeführt wird die Sonic von Hannibal Events.

Seit etwa 2005 tritt in Hardstyle Tracks häufig eine neue Variante von Bassdrums auf. Dabei wird dem eigentlich kurzen Kick ein Subbass direkt angehängt. Dieser Subbass (meist erzeugt durch einen simplen Synthesizer mit Effektierung) ist in der Lage Noten zu spielen. Dadurch wirkt es, als würde die Bassdrum selber die Tonlage ändern, wobei der eigentliche kurze Kick entgegen dem Eindruck die Tonlage gar nicht ändert. Durch diese Technik ist es möglich in Tracks mehr Harmonien unterzubringen, wie es z.B . im Hardtrance üblich ist (Bass Melodie). Dies blieb im gewöhnlichen Hardstyle meist aus, da der Hardstyle typische reverse-Bass sich kaum zum Noten spielen eignet. Die Technik diesen Subbass einzusetzen bezeichnet man mittlerweile als „Nu-Hardstyle“ oder „Nu-Style“. Einige Hardstyle-Fans lehnen diesen Stil jedoch ab, da er ihrer Meinung nach das Genre zu „weich“ macht. Nu-Style Songs sind überwiegend melodisch und harmonisch, da sie sich eher weg vom Hardcore Techno wieder etwas hin zum Hard Trance entwickeln. Vom sprichwörtlichen „harten Kern“ der Szene wird Nu-Hardstyle daher gern bereits als Kommerz verschrien. Einer der bekanntesten Vertreter des Nu-Style ist Headhunterz der diese Technik fast ausschließlich in allen seinen Tracks nutzt.

Marco Remus

Juli 18th, 2009

Marco Remus (* 24. Oktober 1974 in Erfurt, Deutschland) ist ein Techno-DJ und Musikproduzent.

Über Funk und Hip-Hop gelangte Marco Remus 1994 zur House- und Techno-Szene. 1998 gründete er sein eigenes Plattenlabel „Nerven Records“ und die Booking-Agentur „Stereo 70“.

Diskografie

  • Blowjobs EP (Nerven Records)
  • Kopfschüttler EP (Nerven Records)
  • Eastside EP (Kiddaz FM)
  • Fuck Me I’m Famous EP (Kiddaz FM)
  • 2001 – Der Ost Code (Nerven Records)
  • 2001 – Der Ost Code Remixes (Nerven Records)
  • 2002 – Remus für die Massen – Album (Nerven Records)
  • 2003 – DJ Rush und Marco Remus – Essential Underground 2
  • 2004 – Neubauten – Album (Nerven Records)
  • 2005 – Stunde Eins
  • 2007 – Bilanz 2000–2006 (Nerven Records)

Seema

Juli 18th, 2009

Seema ist das Pseudonym der deutschen Musikproduzentin Christina Schmied (* 1981).

Ihre ersten Erfahrungen in der Technobewegung machte Seema um das Jahr 2000 mit der Produktion von Trance-Stücken. Ihr Stil wurde jedoch später härter und wandelte sich zum Schranz.

Diskographie

  • Artillery 4 - Seema ‘first strike’
  • Crowbar1 V/A ‘Art Of Destruction’
  • CSK 3 V/A ‘combat skill vol.2′
  • Crowbar3 V/A ‘Art Of Destruction vol.2′
  • Abstract 01 V/A ‘Gesichtsdisco’
  • Artillery 7 Seema - ‘Shock And Awe’
  • Proud02 SEEMA & Robert Natus ‘-Are Proud’
  • Bitshift 12 Seema - ‘Diary’
  • Toolterror05 Seema - ‘Audio Code’
  • Girlpower01 Madame Mandy & Seema ‘here come the ladys’

Chris Liebing

Juli 18th, 2009

Christoph Liebing (* 11. Dezember 1975 in Gießen) ist ein deutscher Techno-DJ, Produzent, Label-Betreiber und Radiomoderator. Er prägte maßgeblich den Szene-Begriff Schranz.

Er spielte bereits auf Dance-Veranstaltungen wie der Loveparade, Mayday, Nature One, Rave on Snow und Time Warp. Liebing gründete 1996 das deutsche Technolabel Fine Audio Recordings, auf welchem viele Platten von ihm veröffentlicht worden sind wie auch sein erstes Album Early Works am 29. April 2002. Im Juni 2003 erschien dort sein zweites Album Evolution.

Im Frankfurter Club U60311 veranstaltete er eine eigene Partyreihe mit dem Namen Es ist Freitag Aaaaabend. Zusammen mit Pauli Steinbach moderierte er die Sendung Pitchcontrol auf dem Radiosender Hr XXL.

Ende 2001 war Chris Liebing bei den German Dance Awards in 4 Kategorien nominiert und gewann den Award jeweils für „Bester Produzent“ und „Beste DJ Mix Compilation“

Bei den deutschen Dance Awards 2003 wurde er mit dem Titel bester nationaler DJ ausgezeichnet.

Schranz

Juli 18th, 2009

Das Wort Schranz bezeichnet eine Stilrichtung der Elektronischen Tanzmusik. Schranz ist eine harte, minimalistische und schnelle (meist zwischen 140 und 160 BPM) Tanzmusik, die vorwiegend mit Geräuschen und maschinenähnlichen Klängen angereichert ist. Sie zeichnet sich durch repetitive, verzerrte Percussionloops und einen meist monotonen Charakter aus. Damit stellt Schranz eine Variante des Tool- und Looptechno dar und kann als Vorreiter von Hardtechno bezeichnet werden.

Der Begriff wurde ursprünglich 1994 von dem Gießener Produzenten, Radiomoderator und DJ Chris Liebing zusammen mit einem Freund in einem Frankfurter Plattenladen populär gemacht und als Partymotto auf mehreren Flyern des Frankfurter Technoclubs Omen abgedruckt (”Birthday Schranz”) und 1999 als Name für eine seiner Schallplatten verwendet (”The Real Schranz”).[2] Über die Etymologie des Wortes gibt es verschiedene Spekulationen - eine besagt, dass es sich um eine Zusammenziehung der Verben schreien und tanzen handelt, die andere behauptet, dass es sich bei Schranz regional bezogen um den Dreck in einer Wasserpfeife handelt. Möglicherweise wurde diese Erklärung aber erst nachträglich in den Begriff hineininterpretiert.

Das Wort gewann mit der Zeit immer mehr an Popularität. Heute wird der Begriff Schranz nicht mehr nur in seinem Ursprungsland Deutschland verwendet, sondern beschreibt mehr und mehr auf der ganzen Welt den Klang von hartem deutschen Techno. Von einem Modewort, das monotonen und perkussion-geladenen Techno verschiedener Richtungen (Monotone-, Progressive Techno) beschreibt, ist Schranz somit eine eigenständige Genrebezeichnung geworden.

Die häufig mit düsteren Klängen bestückte Musikrichtung ist meist auf Loops von Trommeln, Rasseln oder Fabrikgeräuschen gestützt, untermalt von harten, treibenden Bässen (die jedoch nicht im Vordergrund stehen) oder gar durchgehenden Basslines (beispielsweise die bekannten „Sägezahn“-Synthesizer). Da die Unterschiede in dieser Musik (Ton, Rhythmus oder Effekte) sehr subtil sind, wird Schranz häufig als monoton empfunden. Deshalb werden Schranzplatten hauptsächlich in Clubs zum Steigern der Stimmung und der Geschwindigkeit des individuellen Sets verwendet.

Die schnelle Verbreitung von Schranz in der Clubszene trug dazu bei, dass Schranz sehr viele Einflüsse von anderen Richtungen elektronischer Musik bekam. Oft werden Sets der Richtungen Electro oder House „auf Schranz“ gespielt. Das heißt, der oft monotone Schranz öffnet sich anderen Gattungen des Techno, was ihn insofern interessanter für ein größeres Publikum macht. DJs machen sich z. B. Melodien oder Passagen aus bekannten Songs und Tracks zu Nutze, um daraus Remixe zu erstellen, die einen Wiedererkennungswert besitzen.

DJ Amok

Juli 18th, 2009

DJ Amok alias Benjamin Arend (* 8. August 1981 in San Francisco) ist ein Techno-DJ und -Produzent.

Inspiriert durch Besuche an Techno-Partys, begann Benjamin Arend im Alter von 18 Jahren das DJ-Handwerk zu erlernen. Über selbstproduzierte MP3-Musikfiles im Internet wurde er innerhalb der Szene schnell bekannt. Er gilt als einer der Erfinder des Hardtechno, sowie als einer der Gründer des USB Forums, der größten Platform des Genres. Inzwischen ist er Besitzer von drei eigenen Plattenlabels (Artillery Records, Crowbar Records, Giga-Music) sowie einer Booking Agentur (Artillery Bookings) und arbeitet als DJ und Musikproduzent im Bereich Schranz. Unter anderem trat er auch am I love Techno 2004-Event in Gent, Belgien auf, das mit rund 35.000 Besuchern zu den weltweit größten Party-Veranstaltungen gehört.

Scooter ist wieder da, mit neuem Album und einer großen Live-Tour, die noch größer werden soll als sonst. Veröffentlichungstermin ist der 2.10.2009. Die erste Single gibt’s bereits am 4.09. mit „J’adore Hardcore“.

Ganz wichtig, die Tour von Scooter startet zwar erst 2010 aber der Vorverkaufsstart ist der 25.07.2009, also müsst ihr euch schnell entscheiden, 2008 waren alle Konzerte der „Jumping All over the World Tour“ sehr schnell ausverkauft und die Fans haben jede Minute des Auftritts volle Aktion erlebt. Das Album zu der Tour blieb so lange in den Charts wie sonst noch kein Album vorher.

Scooter sind einmalig, auch in England waren sie 2008 mit die größten internationalen Stars, sie kickten alle anderen von Chartsthron und besetzten ihn für eine lange Zeit, und das im Mutterland des Pops.

Harte und konsequente Arbeit hat die Jungs dahin gebracht wo sie jetzt sind, eine der bekanntesten deutschsprachigen Bands. Mehr als 25 Millionen verkaufte Tonträger und über 80 Gold- und Platin-Schallplatten aus aller Welt sowie eine riesige Sammlung hochkarätiger Musikpreise sprechen eine Sprache.

Mehr als ein Jahrzehnt, genauer gesagt seit 16 Jahren, sind Scooter nun schon ziemlich weit oben in den Charts zu finden, sie arbeiten Genre übergreifend mit Bands wie z.B. Status Quo, Jan Delay, Sido, K.I.Z. oder der Bloodhound Gang. Die Letzte Tour „Jumping All Over The World Tour 2008“ brach alle Rekorde.

Die Tour 2010 läuft unter dem Titl „The Place To Be!“ ein neuer Knaller mit noch größeren Pyrotechnik-, Licht- und Soundeffekten und vielen mehr.

Tickets könnt ihr ab 30 Euro im VVK bekommen.

Hier die Tourdaten:

11.03. Köln – Palladium
12.03. Hamburg - Color Line Arena
13.03. Berlin - O2 World
15.03. Zürich (CH) - Volkshaus Zürich
16.03. Rastatt - Badener Halle
18.03. München – Zenith
19.03. Essen – Grugahalle
20.03. Leipzig – Arena