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Elektronische Musik mit regelmäßiger Bassdrum

Der Versuch einer Kategorisierung in Subgenres ist so alt, wie die Techno-Musik selbst. Tatsächlich gab und gibt es in der Entwicklung von Techno immer wieder (teilweise auch nur zeitliche und/oder räumliche) Ausprägungen. Dahinter standen manchmal Marketingstrategen, um das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken, nicht selten aber auch die Technoszene selbst, um sich in der immer unüberschaubaren Vielfalt von Veröffentlichungen besser orientieren zu können. Eine Unterscheidung per Definition ist in vielen Fällen allerdings nur schwer möglich, da die Grenzen fast immer fließend sind.

Folgende Bezeichnungen für Untergenres sind verbreitet:  

  • Detroit Techno, ein stark am Ursprung von Techno und House orientierter Sound aus Detroit
  • Acid Techno, eine härtere Weiterentwicklung des Acid-House-Sounds, basierend auf den Quietschtönen einer Roland TB-303.
  • Dub-Techno, mit für Dub typischen Klangeffekten
  • Minimal Techno, mit dem künstlerischen Ansatz Techno-Musik auf das Wesentliche zu reduzieren.
  • Tech House, schnellerer House (nicht zu verwechseln mit Techno House).
  • Trance mit den Untergenres Hard Trance, Progressive Trance etc.: eine sphärische, melodische Version des Techno. Charakteristisch sind vor allem ausgeweitete Synthie-Flächen.
  • Goa (bzw. Psychedelic Trance), eine Verbindung aus Acid Techno und Trance-Elementen, teils mit Ethno- und EBM-Elementen angereichert.
  • Hardcore Techno, mit Untergenres wie z. B. Gabber und Speedcore: sehr schnelle, von verzerrten Beats und Klängen dominierte Techno-Varianten, die oft verstärkt auf Elemente aus dem Industrial-/Noise-Sektor zurückgreifen.
  • Schranz, eine härtere, ursprünglich regionale Ausprägung von Techno.
  • Rave, einige Jahre häufig als Sammelbegriff für mehrere Techno-Stile genutzte Bezeichnung des „Eurobeat“. Eigentlich ist aber das Veranstaltungsformat der Mayday (Veranstaltung) gemeint.

 

Abgrenzung von House

Es erweist sich häufig als schwierig, die Familie der Techno-Richtungen und House voneinander abzugrenzen. Eine Trennung wird von vielen Protagonisten der Szene abgelehnt, da beide Musikrichtungen auf ähnlichen Grundelementen basieren. Behelfsweise kann House jedoch anhand folgender Kriterien zugeordnet werden:

  • House ist oft langsamer (120 bis 130 BPM),
  • House besitzt meist einen Rhythmus mit punktierten Sechzehnteln (am Funk orientiert),
  • kennzeichnend ist auch die Verwendung traditioneller Instrumente oder deren Samples.

 

Stile mit komplexen Rhythmusmustern

Fasst man den Begriff etwas weiter, kann die Gesamtheit der seit den 1990ern entstandenen, tanzbaren Musik mit ausgeprägt elektronischem Charakter, zwar nicht gleichgesetzt, aber dem „Bereich Techno“ zugeordnet werden. Dazu gehören auch Stilrichtungen mit unregelmäßigen Rhythmen und Rhythmus-Experimenten und teilweise auch Genres die dem Bereich Chill Out zuzuschreiben sind. Die Entstehungsgeschichte dieser Genres ähnelt sich in verschiedenen Punkten, verlief allerdings zu einem Großteil parallel und unabhängig zur Herausbildung der eigentlichen Technoszene. Es kommt jedoch vor, dass einige Produzenten auf der gesamten Spannbreite der elektronischen Musik arbeiten (z. B. CJ Bolland und Cristian Vogel) oder verschiedene Stilrichtungen auf entsprechenden Veranstaltungen vertreten sind und somit Grenzen verwischen. Konträr dazu bedienen sich oft auch Künstler aus genre-fremden Richtungen „Techno-typischer“ Elemente.

Überlagerungen ergeben sich in diesem Fall mit folgenden Spielarten:

  • 2 Step
  • Ambient
  • Big Beat
  • Drum ’n’ Bass
  • Electro
  • Electronica
  • Intelligent Dance Music (früher auch „Intelligent Techno“ genannt)

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